University of Minnesota
Center for Holocaust & Genocide Studies
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133 Tage Bolschewismus in Ungarn

Im Jahre 1919 wütete die Diktatur des Proletariats unter Führung des Bolschewikenhäuptlings Bela Kun in Ungarn. Ein furchtbarer Druck lag auf dem ganzen Land. Erbarmungslos ging während dieser Zeit die rote Horde gegen alles vor, was bisher als Gesetz und Moral galt. Vaterland, Religion, Eigentumsrecht gab es nicht mehr; dafür wurde aber Internationalismus und Zersetzung propagiert.

Tausende und aber Tausende der ungarischen Bevölkerung wurden unschuldig eingekerkert, mit grausamsten Mitteln gemartert und hingerichtet. Nichts geschah während dieser viereinhalb Monate, das nicht mit Elend, Blut und Zerstörung verknüpft war. Diese 133 Tage sind die traurigste Epoche in Ungarns Geschichte.

Von dieser roten Terrorzeit hat die Ausstellungsleitung versucht, mit dem zur Verfügung gestellten Material einen den Raumverhältnissen entsprechenden Ausschnitt zu zeigen. Wären aber auch sämtliche Mittel zur Verfügung gestanden, so hätten doch nichtannähernd die roten Schreckenszeiten Ungarns so dargestellt werden können, wie sie in Wirklichkeit waren.

Die Richtlinien, die bei dem Aufbau vor Augen gehalten worden sind, waren hauptsächlich psychologischer Natur. Man sieht einen Teil der verlogenen roten Propaganda und daneben gestellt die Wirklichkeit. Vor allem sind die charakteristischen Gesichter der damaligen Machthaber betont hervorgehoben. Zu diesen Köpfen braucht kein Kommentar gegeben werden -- sie sprechen für sich selber. Ungarn verdankt seine Rettung aus. diesem Chaos seinem Reichsverweser Admiral Horthy und seinem unvergeßlichen, kürzlich verstorbenen Ministerpräsidenten Gömbös sowie den im Kampf mit dem Bolschewismus aefallenen Freiheitskämpfern.      B.-L.

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